allein allein...


die zeit verinnt, lange gab es nichts zu lesen von mir. jetzt ist es wieder soweit, ich fühle mich bereit über die vergangene zeit zu schreiben, vllt. dadurch auch zu verarbeiten. ich war der ansicht das diesmal alles schneller und einfacher über die bühne geht. ich hatte ja leider schon erfahrungswerte in der trauerbewältigung. pustekuchen, zweimal den gleichen schmerz, die gleiche verzweiflung, nur das ende ist gravierender... kündigung, trauer, tränen, tot...
goodbye 2008, dieses verfluchte seuchenjahr in dem ich alles verlor. es ist zum glück vorbei, die zeit ist reif sich damit auseinander zu setzen, seine lehren daraus zu ziehen, nach vorne zu schauen usw..
viele worte hab ich letzes jahr verloren, viele sinnvolle, manch großtöniges, und das ein oder andere sinnlose. meine ziele waren anfang des jahres 2008 klar definiert, und ich kann mit überzeugung sagen, dass ich sie erreicht hätte! wer ahnt so einen cholateralschaden, so einen hammer der mich aus dem gleichgewicht bringt, oder treffender mich fast schachmatt setzte. das sind emotionen, kräfte und schmerzen gegen die ich mich nicht erwehren konnte. das geschehene in meinem leben war dann auch absehbar. neustart 4 nur schall und rauch. nur war dieser neustart unter anderen vorraussetzungen geplant und ist auch unter jenen anderen angelaufen, vielversprechend bis zum tot meines geliebten vaters. der rest erbsenzählerrei, absehbar und vielleicht notwendig. es war ein jahr voller veränderung, voller erfahrung und voller anpassung. jetzt ist es zeit bei null zu beginnen. neubeginn zum jahresbeginn. die stärken schüren, die schwächen bearbeiten und versuchen zu beheben. ursachenforschung zu betreiben, ich hab mich zu sicher gefühlt nach dem verlust meiner mutter, gleiches bei dir vater. das war blauäugigkeit, der letzte biss fehlte, die letzte beständigkeit.

kein zweifel es lag an der verlorenen kraft, das feuer erlosch. alles lag in trümmern, alles brannte, alles in mir schrie, panik, panik in der tiefe. hilflosigkeit, ohne orientierung irrte ich umher gegen ende des drecksjahrs. hatte keine ahnung wo ich jetzt den hebel ansetzen musste, in welche richtung es gehen sollte außer abwärts. alte muster zogen wieder auf, wurden kurzweilig eine minimale alternative, eine verheerende brücke zu meinen eltern. jene brücke stand vier bis fünf stunden eh sie glücklicherweise wieder von selbst einstürzte. auf der qualifizierten ebene der letzten vier jahre habe ich kaum etwas zu bieten, dafür auf der emotionalen. das muss mein ansatz sein. aus dieser einsicht heraus, das in mir stärke schlummert, wille schlummert die nur dosiert und richtig eingesetzt werden muss. das war meine flamme, ich habe dinge hinter mir gelassen, bewältigt und besiegt wovon andere glücklicherweise nicht mal träumen müssen... die quelle ist also da, das ziel ist auch klar. das fernziel ist auch klar definiert, nur der weg dahin führt diesmal einzig und allein über die kleinen schritte. über kleine erfolge. ich darf nur noch das nächste ziel im sinn haben, so, nur so hab ich eine chance mein ziel zu erreichen. die vorrausetzungen für die ausbildung zum erzieher sind ohne zweifel vorhanden. der berufswunsch bzw. der gedanke drei jahre alt. berufserfahrung und eignung bring ich mit, durch praktika und ehrenamtliche trainerarbeit. soziale kompetenz die ich attestiert bekomme von euch allen. realismus heißt nun das gebot der stunde, nicht übers ziel hinausschießen aber vorallem nicht an der last zerbrechen. schritt für schritt den weg beschreiten. immer nur an das nächste ziel denken, um das große ziel zu erreichen. die philosophie die mich am besten voran bringt und am besten greift im moment.

trotz all der pläne fällt es mir nach wie vor schwer zu kämpfen. ich tu es weil die kraft und der glaube stark genug sind. aber ich hab viel blut verloren in meinen letzten kämpfen, ich darf nur jetzt nicht aufgeben, die flamme wird weiterbrennen, ich bin derjenige der dies in der hand hat. und ich werde mein ziel auch erreichen, auch wenn manche meinen sie müssen zweifeln daran. diejenigen dies tun und nur fakten des lebenslaufes bzw. oberflächlichkeiten sehen machen sich nicht die mühe den menschen markus kennenzulernen, sie wissen nicht was für schlachten ich geschlagen habe, was ich wirklich zu überstehen hatte. aber diese stimmen bestärken mich im endeffekt nur. ich werde keine ankündigungen verlauten lassen, ich werde mein ding machen. ich werde mich weder für irgendwas rechtfertigen noch erklären. ich habe persönlichkeit, und die lebe ich auch aus. kein arschgekrieche mehr. ich werds nur noch mir rechtmachen. partnerschaftlicher egoismus nenne ich es. ich werde weiterhin mit rücksicht und empathie handeln aber eben mehr auf mich schauen. mein leben wird von mir gelebt. ich verbieg mich nicht mehr, ich bin ich und ich bin gut so wie ich bin.
ich komme zurück und werde das tun was ich will, ich bin stark und überzeugt von mir. tag für tag werd ich ein wenig stärker. ich werd meine eltern und meine freunde stolz machen, aber allen voran mich. ihr werdet es sehn wenn es soweit ist. ich werde immer wieder von der bildfläche verschwinden, mich auf mich besinnen. werde die mengen scheuen, mich zurückziehen und an mir arbeiten. meine destruktiven kritiker meiden und mich nur denen stellen die konstruktiv sind. es ist mein weg, und nur ich kann ihn gehen. allein, allein... ich bin allein auf diesem weg!! peace

13.1.09 20:19

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