Für dich...

siehst du mich eigentlich von da oben? fühlst du wie es mir geht? hast du meine verzweiflung wahrgenommen mama? du fehlst hier, du fehlst papa, und du fehlst vorallem mir. ich merk das erst jetzt so richtig, seit dem ich weiß das ich dich nie mehr wieder seh. man merkt immer erst was man hat, wenn man dabei ist alles zu verlieren, aber ich hab dich nicht verloren mama. du bist in meinem herzen, in meinen gedanken, ich denke oft an dich, ich sehe dich in anderen müttern wieder. wenn sich mutter und kind umarmen muss ich an dich denken. wieso hast du uns so früh verlassen, ich kanns mir nicht beantworten. ich muss lernen es zu akzeptieren und das beste daraus zu machen. ich bin stolz auf meine mutter, die alles für mich getan hat, immer für mich da war, auch wenn wir zwei nicht immer das beste verhältnis hatten, weiß ich doch das du im grunde deines herzens mich an erster stelle hattest. und das warst du auch. jetzt mehr denn je. ich will dir ehre gebühren. dich stolz machen. mein labyrinth der letzen jahre endlich verlassen, ausbrechen und den rechten weg einschlagen. die letzen wochen waren mit die schwersten meines strapazierten lebens. ich war einfach machtlos, wütend auf mich selbst. ich wollte um dich weinen, dich betrauern, nur ich konnte es nicht. es war mir peinlich, ich kam mir so minderwertig vor weil ich es nicht konnte. es zehrte mehr an mir als ich nach außen zugab. ich hab gar nicht daran gedacht das du mich nicht weinen sehen willst, sondern lachen, mit freude am leben. in letzer zeit kommt immer wieder ein bild in meinen kopf, und zwar als du im bett lagst schwach und verletzt, meine hand gedrückt hast, welche wärme mich da durchströmte, wie du mir deine kraft mitgabst. deine wärme, deine liebe. ich hab es gar nicht realisiert erst im nachhinein wurde mir klar das du mir dadurch deinen abschied mitgeteilt hast. ich kann dich zwar nicht sehn hören oder fühlen, aber ich weiß deine seele wacht über mich. du passt auf mich auf. ich beginne zu verstehn das du nur woanders bist, und nicht für immer weg. eines tages werden wir uns wieder sehn, ich weiß aus deiner sicht kann dieser tag noch lange auf sich warten lassen, aber er wird kommen. um auf die fragen oben kurz für dich zu antworten, ja du hast es gesehn und gefühlt. und es machte dich traurig, dabei will ich meiner mutter keinen kummer bereiten. ich war eben einfach nur ein mensch, der seinen wichtigsten menschen verlor und hergeben musste. ich behalte dich immer in meinem herzen, mit all den schönen dingen die ich mit dir verbinde. deine wärme, deine geborgenheit, deine gutmütigkeit und deine fröhlichkeit, du lachst in meinem herzen weiter, du lebst in meinem herzen weiter. ich wird dich öfter besuchen kommen in zukunft, um dir noch näher zu sein, die letzen wochen und monate fehlte mir die kraft und der mut dazu. aber jetzt spüre ich wie du in meinem herzen auflebst und mir direkt geborgenheit vermittelst. unser band ist wieder da, die verbindung lebt. ich lebe wieder, die realität hat mich wieder. mit voller aufmerksamkeit. mit dir im herzen. und mit meiner liebe zu dir mama. danke das es dich gab und immernoch in meinem herzen gibt. ich liebe dich mama, du bist die beste!!

 

dein dich liebender sohn markus

18.8.08 22:14

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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Jule (18.8.08 23:17)
Das is echt schön Schatz, man bekommt Tränen in die Augen...


Miri (19.8.08 02:49)
ja, dem ersten kommentar muss ich mich anschließen. einfach rührend. und letztendlich stimmt der spruch, der shon etwas ausgeleiert erscheint eben doch. du wirst sie nie richtig verloren haben, solange sie noch in deinem herzen bzw gedächtnis verweilt.


Sarahle (19.8.08 19:25)
Sehr traurig, aber wirklich schön sowas geschrieben zu sehen


Tim (22.8.08 01:30)
wow, markus! du bist auf dem richtigen weg! herzlichen glückwunsch!

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