Regeneration!

niedergeschlagen, unterschätzt gar abgeschrieben hat man ihn. oft ein schmaler grad zwischen dem abrund. einen balanceakt hatte er zu bewältigen dem ihm keiner so recht zuzutrauen vermochte. lange zeit war er abgeschlagen, nicht greifbar und ein schatten seiner selbst. blieb weit unter seinen möglichkeiten. unterschätzte vieles, vor allem aber sich selbst. legte sich selbst steine in den weg, statt sie aus jenem zu schaffen. immer tiefer geriet er in die krise, keiner, am wenigsten er selbst bemerkte wie viel potenzial in ihm steckt. so vegitierte er tag für tag, woche für woche. fragte sich wieso andere so von ihm dachten, ihn abschrieben.die antwort war simpel, weil er es selbst tat. er sah nicht, zu was er im stande war. er sah immer wieder nur eine blockade, eine hemmung. jene sind verantwortlich dafür, warum er sich nicht befreien konnte, warum er krank wurde und warum andere dinge wichtiger waren als er selbst.
es gingen weitere tage ins land, bis sich etwas in ihm regte was er davor nicht kannte. spärlich zwar aber es regte sich. ein winziger funke begann zu lodern. man musste ihn schüren ihm nahrung geben damit er zur flamme oder gar zum feuer werden konnte. dies ist ein langer weg, doch er schien bereit ihn zu gehn.
somit begann also die regeneration langsam aber stetig. und in ihm wuchs auch ein kleiner hass. unbemerkt und wohlbehütet. seine gleichung war folgende : “meine regeneration wird eure resignation!”
er erkannte was die stunde geschlagen hatte. viel ging den bach runter, aber das wesentliche war noch zu retten. er begann zu ackern und zu kämpfen. diese art der aufopferung -auch wenn sie sehr spät begann, ging seither hand in hand mit seiner überzeugung und seinem willen etwas reisen zu wollen.
er gab seinem funken nahrung damit er brennen konnte, zwar immer noch wenig, aber genug um zu überleben.
eine lawine ist losgetreten, der stein wurde ins rollen gebracht. die veränderung kann beginnen. schlaflose nächte wird er ihnen bereiten. er wird zurückkommen. nur das wird keiner mitbekommen. all diese vorgänge geschehen im verborgenen. wenn es darauf ankommt, wird er zur klette, zum blutsauger, zum killer. er wird sich langsam heranpirschen und dann zuschlagen wenn ihn längst alle abgeschrieben haben. vielleicht nicht wie phönix aus der asche, aber wie ein angezählter boxer. er hat nichts mehr zu verlieren, er kann nur gewinnen. das ist der vorteil von dem keiner weiß.
baldige entscheidungen werden für erstes aufsehen sorgen, sofern sie wahrgenommen werden. spiderman zieht sich um mitten in der masse doch keiner bzw. die allerwenigsten werden dies bemerken.
er wird keine großen töne spuken sondern einfach taten sprechen lassen. wenn er dann dort hingelangt , wo er hin will, wird der wille ein immer unbändigerer sein. ein ziel nach dem anderen wird erreicht werden. kleine stetige ziele. nahrung für das feuer. es wird eine ganze zeit dauern. von diesem text bishin zur wahrnehmung, wird all das hier wieder in vergessenheit geraten sein. das, genau das spielt ihm in die karten.
im verborgenen beginnt der neuaufbau der mehrere faktoren benötigt: wille, mut und zeit.
diese veränderung wird in einem euphorischen inferno ihre blütezeit erleben. in allen bereichen wird spürbar sein welch loderndes feuer in ihm brennt. er mag noch so oft fallen. er wird sein ziel erreichen, anders als alle, und vor allen dingen er es zum jetzigen zeitpunkt zu träumen wagen.

5.8.08 22:28

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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sarahle (5.8.08 22:35)
Na endlich!


(10.8.08 17:06)
"niedergeschlagen, unterschätzt gar abgeschrieben hat man ihn. oft ein schmaler grad zwischen dem abrund. einen balanceakt hatte er zu bewältigen dem ihm keiner so recht zuzutrauen vermochte. lange zeit war er abgeschlagen, nicht greifbar und ein schatten seiner selbst. blieb weit unter seinen möglichkeiten...."
Doch war er denn schon immer so?
Etwas hat ihn hinterrücks überfallen, ihn aus dem leben gerissen und in einen abgrund gerissen. Dieses etwas ist nun tief in ihm, zieht ihn immer wieder runter, wenn er gerade einen hügel erklommen hat. er sieht es nicht, aber dennoch fürchtet er sich vor dem Etwas. Ein Etwas was ihm die lebensfreude raubt, ihn manipuliert, zermürbt und versucht aus dem Leben zu reißen.
Was soll er nur tun?
Er muss das Etwas endlich erkennen, es finden, es zur rede stellen und es fortjagen für immer. erst dann lohnt es sich für ihn erneut die Hügel zu besteigen, denn nur nach seinem sieg über das Etwas was in ihm wohnt und ihn vergiftet, kann er auf dem hügel stehe. Erhobenen hauptes und seinen sieg in die welt hinausschreien, kurz bevor er sich aufmacht um den nächsten berg zu beszwingen!
Er muss suchen, finden und sich engültig befreien!


Tim (10.8.08 17:08)
oh ich vergaß meinen namen an das kommentar zu hängen sorry markus^^

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