Archiv

Flamme, erlisch nicht!

feuer symbolisiert wärme, kraft, unzähmbarkeit, wille aber auch verzweiflung, vernichtung und zerstörung. stellt euch ein feuer vor,wie es beeindruckt, mit allen facetten  von der glut bis zu den unzähmbaren flammenzungen.
was kann uns ein inneres feuer geben? wie gesagt so ein feuer symbolisiert so einiges. feuer ist auch licht, und jenes licht brauchen wir manchmal um den weg zu finden, um uns selbst einzuleuchten. ein feuer brennt schnell, aber wenn es nur dünnes, totes holz als nahrung für die flamme bekommt haben wir nur ein strohfeuer. um aus dem strohfeuer eine flamme werden zu lassen oder ein nachhaltiges lagerfeuer müssen wir für nachschub sorgen. unser imaginäres feuer braucht holz, nachschub. im übertragenen sinne also kraft und resorcen. wenn also unsere akkus leer sind, müssen wir dafür sorgen das wir sie auftanken. woher kommt diese kraftlosigkeit? ich kann jetzt nur für mich sprechen. also bei kommt sie davon, das mich wunden die mich verletzten, meinerseits ignoriert wurden. ich steuerte volle breitseite in die falsche richtung, verbrauchte unnötig kraft die ich jetzt schmerzlich vermisse. die erkenntnis, dass ich sie vergeudet habe und ich mehr oder  weniger ingorant war tragen nicht gerade positiv dazu bei.
jetzt ist es an der zeit zu regenerieren, dem geschehenen ins auge zu sehn und die richtigen schlüsse daraus zu ziehen. mit disziplin sich der situation zu stellen und die nächsten tage sinnvoll nutzen und alles der regeneration unterordnen. damit ich in wenigen tagen wieder so viel kraft habe das mir mein feuer mut gibt den alltag zu bewältigen. mit jedem tag an dem das geschiet erstarke ich ein bisschen mehr. ziele haben, vorsätze formulieren und vorhaben anzumelden ist das eine, nur man muss den weg endlich anfangen zu gehen, mit letzer konsequenz, ohne rücksicht auf anderes. uns nicht mehr umdrehn und zurückgehn sondern nach vorne blicken, aus vergangenem lernen und es zu den akten legen. die grundlagen für ein feuer legen das nicht so schnell ausgehen kann, für krisenzeiten vorsorgen und genug holz herbeischaffen wenn die kraft da ist.
eins muss dir bewusst werden, die flamme in deinem herzen zeigt das du kannst und willst, nun nutze diese erkenntnis zu deinen gunsten fang an dein leben in die hand zu nehmen. du hast es bewiesen das du es kannst, und du wirst es wieder schaffen. die vorzeichen sind andere, die umstände komplexer, aber nichts desto trotz werde ich mich jetzt stellen. annerkennen das ich jetz wieder in der schülerrolle bin, und mein lehrer das leben ist. ein gefährte sagte mir das ich ein kämpferherz besitze und ich es verstehe mich wieder aufzurappeln. das weiß ich, nur wo ist der fehler fragte ich ihn? der fehler so sagte er, liegt darin, das ich die die ernte einfahre für die getane arbeit. soll heißen das ich es nicht auskoste, nicht geniese wenn es mir gut geht. ich muss lernen wenn euphorie sich breit macht auf diese welle aufzuspringen und sie zu ende surfen. das hat mir so noch niemand gesagt. aber es steckt viel wares dahinter. ich bring mich immer selbst um den lohn, indem ich mich nur aufs rankämpfen konzentriere. aber nie auf den moment, die das erarbeitete würdigt. das brachte mich zum nach – und hoffentlich auch zum umdenken. das ich kämpfen kann ist kein geheimnis und so ziemlich jedem bekannt der mich ein bisschen besser kennt.
mein feuer war nie ganz aus, die glut glimmte immer wieder auf, entfachte ein strohfeuer und wurde wieder kleiner. das soll sich jetzt ändern das strohfeuer soll zur stichflamme mutieren, meinen weg erleuchten, meinen sinnen kraft, mut und wärme verleihen. und mir immer ein licht sein, wenn andere lichter längt aus sind. die weggabelung vor kurzem in blindheit und nichtwahrnehmung kläglich verpasst. die erkenntnis der umkehr, die umkehr selbst und die damit verbundene einsicht lange nicht soweit zu sein, und dem damit verbunden fehler all das kostete kraft. nun stehe ich wieder vor der weggabelung, diesmal muss ich ersten die richtige nehmen, zweitens darf ich sie nicht verpassen und drittens muss ich alles daran setzen den richtigen weg einzuschlagen und ihn mit letzter konsequenz zu gehen. stolpern erlaubt, aufstehen erwünscht. weitergehen selbstverständlich.

2 Kommentare 5.8.08 22:18, kommentieren



Regeneration!

niedergeschlagen, unterschätzt gar abgeschrieben hat man ihn. oft ein schmaler grad zwischen dem abrund. einen balanceakt hatte er zu bewältigen dem ihm keiner so recht zuzutrauen vermochte. lange zeit war er abgeschlagen, nicht greifbar und ein schatten seiner selbst. blieb weit unter seinen möglichkeiten. unterschätzte vieles, vor allem aber sich selbst. legte sich selbst steine in den weg, statt sie aus jenem zu schaffen. immer tiefer geriet er in die krise, keiner, am wenigsten er selbst bemerkte wie viel potenzial in ihm steckt. so vegitierte er tag für tag, woche für woche. fragte sich wieso andere so von ihm dachten, ihn abschrieben.die antwort war simpel, weil er es selbst tat. er sah nicht, zu was er im stande war. er sah immer wieder nur eine blockade, eine hemmung. jene sind verantwortlich dafür, warum er sich nicht befreien konnte, warum er krank wurde und warum andere dinge wichtiger waren als er selbst.
es gingen weitere tage ins land, bis sich etwas in ihm regte was er davor nicht kannte. spärlich zwar aber es regte sich. ein winziger funke begann zu lodern. man musste ihn schüren ihm nahrung geben damit er zur flamme oder gar zum feuer werden konnte. dies ist ein langer weg, doch er schien bereit ihn zu gehn.
somit begann also die regeneration langsam aber stetig. und in ihm wuchs auch ein kleiner hass. unbemerkt und wohlbehütet. seine gleichung war folgende : “meine regeneration wird eure resignation!”
er erkannte was die stunde geschlagen hatte. viel ging den bach runter, aber das wesentliche war noch zu retten. er begann zu ackern und zu kämpfen. diese art der aufopferung -auch wenn sie sehr spät begann, ging seither hand in hand mit seiner überzeugung und seinem willen etwas reisen zu wollen.
er gab seinem funken nahrung damit er brennen konnte, zwar immer noch wenig, aber genug um zu überleben.
eine lawine ist losgetreten, der stein wurde ins rollen gebracht. die veränderung kann beginnen. schlaflose nächte wird er ihnen bereiten. er wird zurückkommen. nur das wird keiner mitbekommen. all diese vorgänge geschehen im verborgenen. wenn es darauf ankommt, wird er zur klette, zum blutsauger, zum killer. er wird sich langsam heranpirschen und dann zuschlagen wenn ihn längst alle abgeschrieben haben. vielleicht nicht wie phönix aus der asche, aber wie ein angezählter boxer. er hat nichts mehr zu verlieren, er kann nur gewinnen. das ist der vorteil von dem keiner weiß.
baldige entscheidungen werden für erstes aufsehen sorgen, sofern sie wahrgenommen werden. spiderman zieht sich um mitten in der masse doch keiner bzw. die allerwenigsten werden dies bemerken.
er wird keine großen töne spuken sondern einfach taten sprechen lassen. wenn er dann dort hingelangt , wo er hin will, wird der wille ein immer unbändigerer sein. ein ziel nach dem anderen wird erreicht werden. kleine stetige ziele. nahrung für das feuer. es wird eine ganze zeit dauern. von diesem text bishin zur wahrnehmung, wird all das hier wieder in vergessenheit geraten sein. das, genau das spielt ihm in die karten.
im verborgenen beginnt der neuaufbau der mehrere faktoren benötigt: wille, mut und zeit.
diese veränderung wird in einem euphorischen inferno ihre blütezeit erleben. in allen bereichen wird spürbar sein welch loderndes feuer in ihm brennt. er mag noch so oft fallen. er wird sein ziel erreichen, anders als alle, und vor allen dingen er es zum jetzigen zeitpunkt zu träumen wagen.

3 Kommentare 5.8.08 22:28, kommentieren

Antistagnation

ein ewiger kampf gegen vergangenes, der in die gegenwart und die zukunft übergreift. aber ist das dann ein kampf? oder sind es einzelne schlachten unter der überschrift krieg? die dinge wiederholen sich, paralellen entstehen. man sieht das man das alles schon kennt. aber nichts ist so wie es scheint. es ist doch anders als wir glauben.
ähnlichkeiten sind das eine, aber identische paralellen gibt es in diesem einen krieg nicht mehr. man geht als unerfahrene, verwundbare seele in die kommende unbestimmte zeit. man liegt am boden, ist am ende, fassungslos als einen die erkenntnis packt worum es geht, in was man da geraten ist. man beginnt zu kapieren was zu tun ist, das es der einzigste weg ist, und vorallem ein oneway ticket. kein weg zurück. die tür ist zu. wir müssen lernen das zu akzeptieren, selbst der letze satz den ich gerade geschrieben hab ist schon wieder vergangenheit, und wäre dies ein dialog auf verbaler ebene könnte ich ihn auch nicht einfach zurücknehmen. so sind wir nun in einer welt voller ungewissheit, voller verletzung, voller verzweiflung. in einer welt wo es an selbstvertrauen, zuversicht, mut,  navigation, leidenschaft, durchhaltevermögen und der siegermentalität mangeld. potenzial ist vorhanden, keine frage. wir beginnen zu verstehen, das dieser krieg nicht nur last und leid, sondern auch zuversicht und chance mit sich bringt. so beginnen wir die mamutaufgabe, als davids, gegen diesen großen gegner goliath – die eigene vergangenheit. schritte sind gegangen, steine ins rollen gebracht, erste kleine schlachten geschlagen. wir fassen mut, wir spüren das noch leben in uns ist, mut und hoffnung. wir werden euphorisch und denken es ist leichter als angenommen. und das macht uns anfällig, die letze konsequenz, die letze aufmerksamkeit fehlt, es legt sich ein schleier des scheins um uns. wir bemerken nicht wie es wirklich um uns steht. wähnen uns weiter, fühlen uns stärker als wir in wirklichkeit sind. wir wurden verwundet nur haben es nicht gemerkt, bzw verdrängt. anfangs ohne probleme weggesteckt, doch im nachhinein schwächt es uns. dieser schwertstreich hat folgen. eine blutspur wenn wir zurückblicken. unser weg führt uns an erinnerungen, an orten vorbei wo wir uns nicht mehr entkommen können, wo die wahrheit uns einholt und uns aufzeigt wo wir wirklich stehen, wie es wirklich um unseren krieg bestellt ist. wie verwundet wir in wirklichkeit noch sind, wie verletzbar. und diese konfrontation mit der wahrheit verwundet zusätzlich. wenn man so will also eine doppelte verwundung. erst die eigentliche die wir nicht spüren wollten und dann die einsicht –herrührend von der konfrontation wie es wirklich um uns steht. nun steht man da ist um eine erkenntnis reicher, und hat der wahrheit ins auge gesehn. uns fehlt im moment kraft, es wird schwer weiterzugehn. der weg zurück erstens unmöglich, zweitens zu weit. stehen bleiben, nicht ratsam. um uns rum sind ruinen unserer vergangenheit, sind erlebnisse die nun wieder ins licht rücken und verluste die uns das herz zu zerreißen drohen. wir wissen nun nicht mehr ob wir weiter gehen können. am wille liegt es nicht, eher an der art und weise, an der praxis.
diese anfälligkeit zeigt erste folgen, infekte die uns körperlich schwächen, die psyche schwächt uns zusätzlichlich. angst entsteht. dem alltag nicht mehr meistern zu können, die leistung nicht mehr bringen zu können, den anforderungen nicht zu entsprechen. existenzangst auf materieller ebene. wir brauchen zeit, geduld und müssen zur not verharren.
dies ist im moment ein weiterer rückschlag den wir erlitten haben, alles was jetzt folgt ist theorie… aber versuchen wir es doch mal so zu sehen. jeder rückschlag ist doch eine chance noch einmal neu und klüger diesen krieg anzufangen. weiser, scharfsinniger, vorsichtiger, aber auch konsequenter, durchdringender und stärker. vorangiges ziel muss es sein zu regenerieren, kräfte zu sammeln, um widerstandsfähig zu sein. gewappnet gegen dinge auf die wir keinen einfluss haben. erkennen wir niederlagen an, finden wir uns mit situationen ab, akzeptieren wir den tod. dann und nur dann haben wir eine chance in diesem krieg. hand in hand mit uns selbst. hand in hand mit unseren gefährten. bewaffnet mit unserem schwert der leidenschaft und des mutes. beschützt mit dem schild der tapferkeit und der zuversicht. und angetrieben von unserem siegeswillen, und unserem ziel. das beste zeichen das wir es schaffen können ist doch, das wir so viel mitgemacht haben, erlebt und durchgestanden haben. chancen waren da, nun ist wohl die letze wir müssen sie und wir können sie nutzen. wir haben die kraft. wir brauchen geduld und zeit, müssen wachsam sein, uns nicht zu sicher fühlen. für dieses weitere vorgehen müssen wir im vollbesitz unser kräfte sein,  also nehmt euch auch die zeit euch zu erholen von dem letzen rückschlag, euren erkrankungen und eurer mentalen schwäche. vertraut euch gefährten an, lasst euch wappnen und aufbauen aber auch hinterfragen. ab jetzt ist jeder fehler schwerer auszumerzen und kostet zeit und kraft. macht es euch so leicht wie möglich. ihr könnt das schaffen, wir können das schaffen. ich kann das schaffen!


5 Kommentare 6.8.08 13:12, kommentieren

Geschichte....

geschichte, ein oft benutzter begriff. vorbelastet und verbraucht. betrachten wir diesen begriff mal genauer. was verbirgt sich hinter geschichte? was bedeutet geschichte? wie definieren wir sie? das erste was uns sicherlich einfällt ist die vergangenheit die wir mit bedeutenden ereignissen verbinden bzw. mit irgendwelchen jahreszahlen. aber ist geschichte nicht viel detailierter, sozusagen die geschichte in der geschichte. nicht die trockene historie die in schulen und universitäten gelehrt wird, sondern die 6,7 milliarden anderen geschichten die es auf diesem planet aktuell gibt.  jeder einzelne mensch hat eine geschichte, nur wer ist sich dessen denn eigentlich genau bewusst?? wir nehmen unsere erlebnisse, unsere herkunft, unser dasein und unsere indendität als tatsache hin. nicht nur promis, egal -  ob der c-  oder d- katigorie angehöhrend haben das recht eine biographie zu verfassen, bzw. sich als wichtig genug zu empfinden sowas in die welt zu werfen. unsere eigene geschichte ist doch die beste, schönste und interesanteste. wir sind autoren unseres lebens,  nur das tolle wir können es nicht nur schreiben sondern tatsächlich erleben. die perfekte kombination aus erleben und schreiben – die lebensgeschichte. individuell und unter copyright, kopien ausgeschlossen. alles tatsachen die ich faszinierend finde, ich hab mir mal bewusst gemacht was es eigentlich heißt „geschichte zu schreiben“. diese redewendung hört man öfter bei sportveranstaltungen oder vor bedeutenden politischen treffen usw…. nur wir schreiben jeden tag geschichte, mit jedem atemzug, jedem wort was wir sagen, allem was wir tun. diese geschichte ist nur von uns verfassbar, nur von uns lebbar. keiner kann unser leben leben, das müssen wir ganz alleine. jede entscheidung die wir treffen hat geschichte im nachhinein, klar das manches eher untergeht und nicht so bedeutend ist als prägende dinge, einschnitte und veränderungen. genau das unterscheidet uns von der trockenen historie, dort bleiben nur fundamentale dinge hängen, wie das dritte reich, raf- terror, mauerfall etc. und auch dort ist geschichte in der geschichte. schicksale die dahinter stecken leben veränderten, zerstörten oder zusammenschweißten. wir müssen uns für unsere eigene geschichte nicht schämen, mag sie noch so abtrünnig sein. für manche dinge können wir was, für manche nicht. jeder begeht fehler mal folgenschwer, mal konsequentlos. manche verzeihbar manche widerum nicht. das wichtigste ist, dass wir zu ihnen stehn und einsehen das wir fehler begangen haben. dann müssen wir uns für unsere eigene geschichte – zumindest gegenüber uns selbst, nicht schämen. und das ist das wichtigste, die anderen können uns egal sein. sie haben ihre eigene geschichte an der sie schreiben können. sie dürfen unsere lesen wenn wir es zulassen, aber an ihr mitschreiben und rumpfuschen können sie nicht.

also schreibt weiter an euren werken, kreiert eure leben damit. seit euch immer bewusst das eure geschichte euch ausmacht, euch prägt, euch indendität und indentifikation geben sollte. leugnet sie nicht, steht zu euer geschichte. und euch wird es besser gehen.

5 Kommentare 14.8.08 22:26, kommentieren

Für dich...

siehst du mich eigentlich von da oben? fühlst du wie es mir geht? hast du meine verzweiflung wahrgenommen mama? du fehlst hier, du fehlst papa, und du fehlst vorallem mir. ich merk das erst jetzt so richtig, seit dem ich weiß das ich dich nie mehr wieder seh. man merkt immer erst was man hat, wenn man dabei ist alles zu verlieren, aber ich hab dich nicht verloren mama. du bist in meinem herzen, in meinen gedanken, ich denke oft an dich, ich sehe dich in anderen müttern wieder. wenn sich mutter und kind umarmen muss ich an dich denken. wieso hast du uns so früh verlassen, ich kanns mir nicht beantworten. ich muss lernen es zu akzeptieren und das beste daraus zu machen. ich bin stolz auf meine mutter, die alles für mich getan hat, immer für mich da war, auch wenn wir zwei nicht immer das beste verhältnis hatten, weiß ich doch das du im grunde deines herzens mich an erster stelle hattest. und das warst du auch. jetzt mehr denn je. ich will dir ehre gebühren. dich stolz machen. mein labyrinth der letzen jahre endlich verlassen, ausbrechen und den rechten weg einschlagen. die letzen wochen waren mit die schwersten meines strapazierten lebens. ich war einfach machtlos, wütend auf mich selbst. ich wollte um dich weinen, dich betrauern, nur ich konnte es nicht. es war mir peinlich, ich kam mir so minderwertig vor weil ich es nicht konnte. es zehrte mehr an mir als ich nach außen zugab. ich hab gar nicht daran gedacht das du mich nicht weinen sehen willst, sondern lachen, mit freude am leben. in letzer zeit kommt immer wieder ein bild in meinen kopf, und zwar als du im bett lagst schwach und verletzt, meine hand gedrückt hast, welche wärme mich da durchströmte, wie du mir deine kraft mitgabst. deine wärme, deine liebe. ich hab es gar nicht realisiert erst im nachhinein wurde mir klar das du mir dadurch deinen abschied mitgeteilt hast. ich kann dich zwar nicht sehn hören oder fühlen, aber ich weiß deine seele wacht über mich. du passt auf mich auf. ich beginne zu verstehn das du nur woanders bist, und nicht für immer weg. eines tages werden wir uns wieder sehn, ich weiß aus deiner sicht kann dieser tag noch lange auf sich warten lassen, aber er wird kommen. um auf die fragen oben kurz für dich zu antworten, ja du hast es gesehn und gefühlt. und es machte dich traurig, dabei will ich meiner mutter keinen kummer bereiten. ich war eben einfach nur ein mensch, der seinen wichtigsten menschen verlor und hergeben musste. ich behalte dich immer in meinem herzen, mit all den schönen dingen die ich mit dir verbinde. deine wärme, deine geborgenheit, deine gutmütigkeit und deine fröhlichkeit, du lachst in meinem herzen weiter, du lebst in meinem herzen weiter. ich wird dich öfter besuchen kommen in zukunft, um dir noch näher zu sein, die letzen wochen und monate fehlte mir die kraft und der mut dazu. aber jetzt spüre ich wie du in meinem herzen auflebst und mir direkt geborgenheit vermittelst. unser band ist wieder da, die verbindung lebt. ich lebe wieder, die realität hat mich wieder. mit voller aufmerksamkeit. mit dir im herzen. und mit meiner liebe zu dir mama. danke das es dich gab und immernoch in meinem herzen gibt. ich liebe dich mama, du bist die beste!!

 

dein dich liebender sohn markus

4 Kommentare 18.8.08 22:14, kommentieren

Neustart 4

neustart die 4. ja das denken sich jetzt sicherlich viele. vorzeichen sind die gleichen sagen sie sich, und das ende sieht man ja, drei mal vorzeitiges aus. warum auch immer. und ich hab mir die frage selbst auch gestellt, wieso solls grade dieses mal anders laufen als die male zuvor. nun wisst ihr, es gibt indizien dafür die es damals nicht gab. eine leuterung durchs leben ist das eine, man sah die kehrseite der medaille, dem vernichtendem ins auge. die euphorie vergangener tage ist gewichen, ihren platz nimmt stille entschlossenheit und tatendrang ein. große worte sind zwar einerseits meine stärke aber in diesem punkt beschränke ich mich aufs handeln und praktizieren. die innere ausrichtung und fokussierung ist klar, ich mach mir weder druck, noch unterschätz ich das unterfangen. ich geh mit bedacht und vorsicht an die aufgabe heran. ich surfte die vergangenen wochen nicht grade auf der welle der euphorie, sondern eher auf der sinnflut der melancholie und niedergeschlagenheit.

nun hat der absteigende aktienkurs einen knick bekommen, eine trendwende wenn man so will. keine die plötzlich kam, aus heiterem himmel oder aus einer euphorie heraus. sondern eine, die ich mir hart erkämpft und erarbeitet habe, in die ich viel zeit und kraft steckte. mein antlitz erblickten in dieser zeit viele sonnen und drei strahlend helle monde und deren schatten. nur aus diesem schatten trete ich nun hervor. beständigkeit und konstanz hand in hand, das ist erstrebenswert. in allen belangen erreichbar. das potenzial das vorhanden, es mit letzer konsequenz ausschöpfen und zeigen was man will und kann.

der weg zurück war schmerzhaft, doch nun habe ich die richtige gabelung gefunden, volle kraft vorraus, zukunft ich widme mich nun dir. mit dem feuer in der seele und meiner mutter im herzen, hab ich zwei waffen die mich überlegen machen. die mich schützen und mir kraft spenden. das ich mich gestern stellte, dem alltag ins antlitz blickte und nicht kuschte hat mich bestärkt und bestätigt. es war genau der richtige zeitpunkt, nicht zu spät wie mache annahmen, ich bin wieder da. und nun wird sich zeigen was die arbeit, die vorbereitung wert war.

vergangenes spielt sich jetz nicht mehr in meinem kopf ab, sondern hier im blog. mein kopf ist reserviert für das gegenwärtige, das kommende. kampf den alten mustern, kampf dem schländrian. erkenntnis als heilung. rehabilitiert bin ich noch nicht, aber ich befinde mich auf dem weg dahin. diesesmal werde ich kein feuerwerk abbrennen, dieses mal werde ich ein ruhiges gemütliches feuer entfachen, das wärme und zuversicht spendet, und nicht abschreckt und einschüchtert. die zeit ist reif, neustart 4 , vieles gleich und doch alles anders. die person markus verschwindet lieber in der menge, und drückt im verborgenen den dingen seinen stempel auf. present und geschwind. nicht sichtbar aber alle werden ihn spüren. irgendwann. den anderen, den veränderten menschen der ich dann bin. der ich jetzt schon bin, nur das weiß eben nur ich selbst. aber genau das macht mich unberechenbarer und stärker. welcome back my friend. geh den weg, blicke nach links und rechts, aber nicht mehr zurück. ich nehm all diejenigen mit, die mit mir gehen wollen, aber ich werde nicht mehr bitten und betteln. die zeiten sind vorbei. ich hab meine idendität geortet, bin ihr auf der spur, und ich werde sie finden und verinnerlichen. neustart 4, der weg zurück ins leben, der für die außen welt erst am 1.9 mit dem beginn der ausbildung beginnt, doch die mission hat er hat längst begonnen.

4 Kommentare 19.8.08 21:29, kommentieren

Neustart 4 reloaded

ja so ein neustart ist nichts einfaches. man stellt es sich immer so einfach vor. aber es ist eben alles immer nur theoretisch. die praxis sieht da anders aus. da geschehen unerwartete dinge, die das gesamtprojekt ins wanken bringen, die einen zweifeln lassen. ein deja – vu aus der vergangenheit. angst die traurige tradition fortzusetzen und den neustart zu verschlafen oder zu verschenken. ja vielleicht hab ich mich zu sicher gefühlt, hab es zu locker genommen bzw. nicht alle gefahren bzw. negativen eigenschaften gesehn. mein größter feind kann und werde ich selber sein bei diesem neustart. ich muss lernen mir nicht im weg zu stehn, das der schlendrian nicht den willen besiegt, und nicht die oberhand gewinnt. sonst falle ich auf die schnauze und aus allen wolken. ich bin vorgewarnt, weil ich weiß was mich erwartet, wenn das wieder eintritt. jetzt geht es darum mich zu wappnen, dem vorzubeugen und entgegen zu wirken. es war ein eindeutiges signal, ein unmissverständliches, do or die, um es ganz trastisch auszudrücken. ein schuss vor den bug um einstellung und denken zu ändern, ein schuss vor den bug der mir keine andere wahl lässt als den kurs zu ändern. jetzt geht es wirklich darum die erwartungen die ich an mich habe zu erfüllen denn sonst sauf ich ab. es geht nun um beständigkeit, konstanz, motivation, biss und leistung. nicht nur auf spiritueller oder sportlicher ebene, sondern eben auch im alltag. nun ist es an der zeit den kämpfer im alltag zu finden, nicht nur in ausnahmesituationen. das potenzial ist vorhanden gar keine frage, ich muss es nur abrufen, mir bewusst werden das der weg kein leichter ist, aber trotz allem behgehbar und machbar. leidenschaft und geduld, durchhaltevermögen und biss, alles eine frage der einstellung. sagen kann ich viel, ich muss es endlich umsetzen. letze chance, „the time is now, do or die“ mentale stabilität als basis und fundament. darauf kann  und muss ich aufbauen. muss ich mich einfordern und durchbeißen. leg die fesseln ab, zeig das der kämpfer die theorie verlässt, und das der prototyp, der sich in extremsituationen behauptet hat, nun alltagstauglich wird. nie war die gelegenheit günstiger aber auch dringlicher als jetzt. reiß dich zusammen, beiß auf die zähne, gegenwind trotzen, aerodynamisch durchgleiten. erfolgserlebnisse nutzen, euphorie aufsaugen und umwandeln in beständigkeit. die letzte chance um aus dem teufelskreis auszubrechen. den beweis erbringen das du es kannst  - im alltag. keine entschuldigungen mehr, keine ausreden. geschehenes ist geschehen. ab jetzt zählt die gegenwart. lasse die vergangenheit hinter dir, blicke in die zukunft. die kannst du nach deinen wünschen gestalten, nur fang an sie zu gestalten. hau rein, kämpfe und hau sie alle weg. du hast das drauf. mit kampf ins spiel finden, wie im sport. so findest du mit kampf in den alltag, findest deinen weg, deine kraft.  die ergebnisse werden sich einstellen. bleib am ball, agieren statt reagieren. du bist am zug. keep on fighting tiger. neustart 4 relaoded, ready to start, ready to fight and ready to win.

2 Kommentare 25.8.08 17:42, kommentieren