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sodele jetzt bin ich wieder online und ihr wenn ihr wollt  seit ihr jetz immer up to date. hab jetz lange nich geschrieben, dacht mir ich fang neu an hab viel zu erzählen also lest und kommentiert fleißig leute. liebe grüße markus

1.7.08 21:00, kommentieren



chaos

26.04.2008... der tag der alles umwarf, alles ins wanken brachte. hinter uns lag ein durchwachseer turnierverlauf, über mir das damogleschwert das es jeder zeit passieren könnte. vor mir das spiel gegen paris.... dann der stich dessen wirkung ich bis jetzt nicht wirklich verspüre, dessen schmerz nicht in mein bewusstsein vordringt. sie war tot, ich war geschockt. die mannschaft wusste es unmittelbar danach, unfreiwillig aber es war besser so. ich wollte spielen für sie, für dich mama habich gespielt. das ergebnis ist bekannt, unser bestes turnierspiel, meine beste leistung mit abstand. in mir war nur wut und verzweiflung. indikatoren die bis heute irgendwie immer noch da sind. nur diese wirken anders, nehmen anders einfluss. sie hemmen meine trauer bzw. lassen sie gar nicht zur entfaltung kommen. diese nicht aufkommende gefühl der trauer schmerzt mich, enttäuscht mich, ich weiß zwar das es nicht schlimm ist, aber in mir ist etwas das nicht verzeiht. das mich so schmerzt und mir ein schuldgefühl der schlimmsten art vermittelt. es lässt mich nicht los, es fesselt mich, hemmt meinen alltag, jetzt sogar acht wochen später noch. andere bemerken das nur minimal, ich lass es nicht nach außen kommen. das ist ne sache mit mir und meinem gewissen. nur dieses schlechte gewissen ist nicht stillbar. die trauerarbeit hat nicht wirklich begonnen als das man von stagnation sprechen könnte. wie es weiter gehn soll weiß niemand, was es aus mir auch nicht, ich kann nur einen momentanen wasserstand abgeben mehr nicht.

gewiss ist das ich mich auf einem guten weg wähnte aber sobald das enge band meiner freunde größer bzw. schlaffer wurde begann ich wieder zu fallen. wer will es ihnen verübeln, ich war der auslöser dafür. ich sagte es sei alles okay, ich sagte es geht aufwärts "ich komm klar".

fakt ist nun leider aber, das ich in einer art imaginären isolation friste. ich habe am leben teil, geh zur arbeit, lebe ganz normal. nur in mir drin ganz tief läuft alles im zeitraffer. in mir drin zieht sich alles zurück, will keine auskunft geben will das alleine bereinigen. ohne alle. allein bin ich grade nicht in der verfassung diese mauer in irgend einer weise auch nur ins wanken zu bringen.

 

selber schuld sagt der volksmund da gerne. und ich kann und will ihm nicht widersprechen. so einfach ist das.

ich sitze hier und und versuch in meiner analytischen art mich selber zu therapieren, mich selber zu analysieren wie ich es in solchen situationen immer perfekt hinbekomme fast wie ein monopsychologe in imaginärer form, der durch mich selbst verkörpert wird.

wie ihr seht ich dreh mich im kreis, wie alles gerade in mir. boden unter den füßen ist das eine, nur ob der boden mich dahingeleitet wo ich hin will, bzw, ob das überhaupt ein weg ist steht wie so vieles bei mir in den sternen....

5 Kommentare 1.7.08 21:28, kommentieren

Historie

20 jahre, bei vielen ein zeitpunkt wo sie übers ausziehn nachdenken, in eine andere stadt gehn, studieren. alles ist gut, abi in der tasche, das ausland ruft. andere sind mit der ausbildung fertig. stehen schon voll im leben. ja die haben es geschafft. sie hatten es sicherlich net immer leicht. nur die unterstützung war vielen doch oft gewiss.

prioritäten setzt jeder anders, weil jeder anders ist. ich bin anders als diejenigen die anders sind. also bin ich praktisch irgendwie in nem luftleeren raum, ohne charateristik. keine ahnung.

meine prioritäten, falls man die so nennen kann sind andere. mit 18 machte ich mir mehr gedanken um das wohl meiner familie als um das meinige. seit 2004, nein eigentlich seit 1999 ist mein leben eine höchst emotionale verzwickung, konfus, nicht real, schnell...

in der zeit lernte ich dinge die viele mit 30 zum glück noch nicht können müssen. ich weiß wie krankheit aussieht, klar das wissen viele. ich weiß es aus erster hand. wenn ein schlaganfall einen da niederrafft, die person sich erholt hat, gerade zurückgekämpft hat und man gerade wieder hoffnung schöpft. dann kommt der zweite schlaganfall, das selbe prozedere, und nochmal einer. das ende vom lied, eine nervenkrankheit. für immer auf gehhilfen und gehwägen angewiesen, nie mehr selbstständiges leben für einen mann der ohne seine selbstständigkeit ein nichts ist wie er sagt.

auf der anderen seite eine frau, gezeichnet vom leben, gezeichnet von alkohol, aber erholt und gefestigt. bis 1999. diagnose krebs, der anfang vom ende, wer schuld hat sei dahin gestellt, jeder ein bisschen um es diplomatisch zu sehn. 2/3 des verdauungstraktes entfernt, bis auf 40kg runtergemagert verlässt sie das krankenhaus mit der präferenz geheilt zu sein. 4 jahre lang war sie das, zumindest körperlich. 2. untersuchung 2002. man fand nichts. präferenz weiterhin geheilt. die jahre gingen ins land, die ehe den trümmern entgegen, der sohn innerlich gezeichnet, ohne geleitschutz. 2006 erste anzeichen das die präferenz geheilt nun in frage steht. die zeichen der zeit erkennt der arzt nicht, auch das arbeitsamt nicht. sie gilt als voll einsatzfähig. die wm 2006 ein freudenfest für alle, für sie nicht. bei 40grad in der sonne müll sammeln, "1 euro jobber darf sie sich nennen" sie arbeitet gerne, nur irgendwas läuft falsch. sie verändert sich fatal, bildet sich dinge ein, trifftet in eigene sphären, eigene welten, nur dort zählt ihre wahrheit die sie in der normalität von sich gibt. aber mit der niemand was anfangen kann. sie wird in eine psychatrische klinik eingeliefert, nichts... keine diagnose, zumindest keine eindeutige, alles nebulös, alles nicht greifbar, sie flüchtet dort, wird zurückgebracht. keine schöne zeit für alle beteiligten, doch dann das unfassbare, entlassung alles sei wieder okay. nur das war es augenscheinlich nicht.

2007 nur eine langsame mentale regeneration. aber sie war nie mehr die selbe die ich kannte vor 2006. bettlägrig wurde sie dann plötzlich, die präferenz bröckelte weiter, und dann diese fatale fehldiagnose, im nachnein betrachtet die fehlende zeit um das schlimmste noch zu verhindern. nein der arzt ist der überzeugung es sind wechseljahre, SCHWACHSINN! der beginn eines körperlichen zerfalls der nicht erkannt wurde. diagnose krebs, hautmetastasen, die reise begann erneut, ziel ungewiss und doch allen bewusst so schien es.

3 monate krankenhausaufentalt, und 6 operationen später wacht sie in einem raum auf, den sie nur noch alle 3 wochen für einen therapieaufenthalt im krankenhaus verlässt. ein raum in dem normal menschen liegen die zumindest ihre eltern sein könnten.

endstation pflegeheim, mentaler verfall, körperlich ganz zu schweigen. gewichtsverlust, verstandsverlust, gen ende realitäts und bewusstseinsverlust, verlust des augenlichts.

für mich verlust eines menschen den ich über alles liebte, und liebe. verlust eines menschen der mir das leben schenkte und trotz der wiedrigkeiten immer nur mein wohl im sinn hatte.

ein verlust der alles zeriss in meiner seele. endstation himmel...

nichts ist all das vergangene wert, was nützen mir jetzt die "erfahrungen" ,wenn man sie so nennen kann. die ich in den letzen 9 jahren aus dm passiertem zog. emotionale reife, sicherlich. nur der preis. tote mutter, schwerkranker vater. tribut für meine entwicklung? ich weiß es nicht....

heute ist mein leben eines, mit zielen, mit wegen , nur die problematik, ohne jemand der sie geht. stagnation, stillstand, standby betrieb. halb isoliert halb teilhabend.

träume, visionen, ziele alles vorhanden. nur der schleier der hilflosigkeit, die kukte der last, der gürtel der verzweiflung und die zerissenheit der anfänglichen gewissheit sich gut zu fühlen, das alles zu schaffen, all das hält mich davon ab. unfähig das zu ändern. aber nach wievor fähig zu leben, zu arbeiten, beziehungen zu führen, versuchen allem gerecht zu werden, was bleibt auf der strecke?

keine sorge waren meine worte an euch, ich weiß verlassen kann ich mich auf euch, ihr habt aber auch ein leben das ihr bewältigen müsst. waren diese äußerungen von mir selbstschutz? schutz für euch? oder ein unterbewusster schritt von isolation.

wie auch immer das ergebnis kommt mehr uund mehr zum vorschein.

 

5 Kommentare 2.7.08 10:41, kommentieren

Theatre of Dreams

jeder hat sie, jeder braucht sie, träume. ohne sie ist vieles schwerer, ohne sie haben wir keine ziele, keine imaginäre tankstelle für unsere kraftakkus. in träumen schöpft man hoffnung, kraft, schaltet man ab, versinkt, sie sind unsere eigene welt wo alles so ist wie wir uns es wünschen.

träume sind trotzdem ein zweischneidiges schwert, den es ist ein riesiger balanceact zwischen traum und realität. das trennen dieser dinge, das vermischen, das verwechseln, alles potenzielle gefahren.

träume sind wegweiser, augenöffner, gewissenskorrospondenten, die antennen ins unterbewusstsein. sie sind aber auch trügerrisch, tückisch, irreführend, bedeutungslos und doch für uns so lebenswichtig.

ich denke man unterscheidet träume und träume

auf der einen seite gibt es die "alltäglichen" träume die wir jede nacht haben. zur verarbeitung des tages, anregung des unterbewusstseins, bzw wahrnehmung des selbigen.

auf der anderen seite gibt es träume, die wir bewusst haben. nennen wir es sehnsüchte oder begehren. in ihnen sehen wir bildlich vor uns was wir uns sehnlichst wünschen ganz gleich was das ist. und genau da setzt für mich das theatre of dreams seine reize. stellt euch ein theater vor, dort wird euer leben uraufgeführt, mit allen facetten positiv wie negativ. der erste akt, die realität. unveränderbar, damit wir sehn was realität ist. praktisch ein theatre of reality um ins theatre of dreams zu gelangen. den dort können wir dann den kontrast sehn. im theatre of dreams sind wir regieseur, wir haben alles in der hand, können alles ändern. alles spielen, alles uraufführen. und ich denke das ist überlebenswichtig, weil dieses theatre unser paradies ist, individuell, imaginär und einzigartig.

diese inspiration des namens hab ich übrigens vom fussball, die engländer bzw. die fans von manchester united nennen ihr stadion liebevoll theatre of dreams, weil sie davon träumen bzw. wünschen das dort traumhafter fussball gespielt wird. ich projeziere dieses theatre of dreams auf jeden individuell, eine zweckentfremdung wenn man so will. aber wenn man es versucht, bzw. es einem gelingt ist es perfekt. jeder hat träume also auch jeder ein potenzielles theatre. nur jeder selbst bringt es zum leben mit seinen eigenen träumen, wünschen und inspirationen.

nutzt euer potenzial, seit der theaterdirektor, der regieseur.

herzlich willkommen im theatre of dreams!!

3 Kommentare 2.7.08 13:39, kommentieren

Ein Freund

"geteiltes leid ist halbes leid" oder "eine hand wäscht die andere" unausgesprochene worte die beschreiben was loyalität bedeutet. alles miteinander teilen,schöne zeiten genauso wie gute zeiten. hass genauso wie liebe. euphorie genauso wie depression. ich könnte ewig so weitermachen.... es bedarf vieler dinge die in einer freundschaft unabdingbar sind . eine davon ist vertrauen, vertrauen in die person der man sich offenbart, der man sich öffnet und irgendwo dann auch "ausliefert" ohne was negatives zu erwarten natürlich. man verlässt sich auf die person, man fühlt sich bei ihr geborgen und  persönliche dinge sind in guten händen. ein weiterer punkt ist ehrlichkeit, gleich ob die wahrheit positiv oder negativ ist, in einer guten freundschaft sagt man sich alles. konflikte gehören ebenso dazu wie freude. ein freund bringt dich zurück auf den richtigen weg, er schießt einem vor dem bug wenn er merkt da läuft was aus dem ruder. er steht dir bei, gibt dir konstruktive kritik, und bringt dich zurück auf den richtigen weg. wenn die welt am zusammenbrechen ist sind freundschaften das was dich auffängt, was dir rückhalt und geborgenheit gibt. ein gefühl das durch nichts ersetzt wird, geborgenheit, wärme und liebe wird einem zu teil. immer in dem bewusstsein das man das auch bedingungslos seinen freunden anbietet wenn der fall eintritt. freundschaft beruht immer auf gegenseitigkeit, auf gleichberechtigung auf kommunikation, auf vertrauen und auf ehrlichkeit. ist nur ein wenig sand im getriebe stockt der ganze motor, die freundschaft stagniert. freundschaft ist eins der höchsten güter die wir besitzen. was wären wir denn ohne unseren guten freunde, ohne geborgenheit, ohne schutz? richtig nicht lebensfähig. wählt euch eure freunde mit bedacht und zeit aus. nicht die laufgesellschaft die in deinem leben vorkommt wie in einer geschichte und dann wieder verschwindet. sondern konstanz prägt freundschaften, macht sie aus, wie guter wein. man muss sie pflegen wie eine planze, behüten wie seinen augapfel, denn wir sind existenziell bedroht wenn wir keine freundschaften haben. auch wenn das viele nicht glauben. geld kompensiert keine freunde, jenes ist oftmals der beste freund der reichen aber auch der einzig konstante.

wir müssen uns immer wieder fragen behandeln wir unsere freunde so, wie wir gerne von ihnen behandelt werden?

und bei freundschaft steht qualität nicht quantität im vordergrund, klar ist es toll ganz viele leute zu kennen. aber was bringt einem das, wenn man alle nur oberflächlich wahrnimmt aber im grunde mitten in einer gruppe ohne freunde dasteht denen man vertraut.

kümmert euch um eure freunde, ohne sie sind wir weniger als die hälfte wert

 

 

 

5 Kommentare 2.7.08 15:41, kommentieren

Kampf und Glaube

am boden zu sein, machtlos, hilflos. kein schönes gefühl. man stellt alles in frage, sich selbst, andere, seine handlungen,einfach alles. zu straucheln und zu fallen ist menschlich. und es passiert aus den unterschiedlichsten gründen. mal mit voller schuld und mal auch mit völliger unschuld. nur danach frägt oftmals niemand. niederlagen sind niemals eine tolle sache, doch leider oftmals realität. doch setzen sie dinge frei die im sieg, und der euphorie niemals freigesetzt werden. zweifel, man wird auf den boden zurück geholt wenn man zu überschwänglich war, oder man wird erdrückt, will aufgeben, das handtuch werfen.

gefühlsregungen in uns die wir alles kennen, jeder geht unterschiedlich damit um. ich will mich nun etwas bestimmten widmen. etwas bestimmten das uns in dieser thematik oft hilft, und ohne diese tugend es nicht geht.

das wort ist negativ behaftet, weil viele damit böses oder grausames verbinden, es geht um kampf.

unter einem kampf stellt man sich als erstes zwei boxer vor, die sich gegenseitig nichts schenken und die nur den niederschlag des gegners im sinn haben. nur es gibt so viele indivduelle konflikte, situationen und dinge die dieses wort ebenfalls für sich beanspruchen können. ein kampf symbolisiert so vieles, zum einen kann er hass, wut und verzweiflung symbolisieren, zum anderen aber auch durchhaltevermögen, standfestigkeit und moral.

im leben geht es ohne dieses atribut des kampfes leider nicht. jeder muss sich behaupten, jeder muss sich beweisen, sich bewähren egal für was. oftmals auch für sich selbst. man selbst steckt in einer krise, einem loch, einer situation aus der man sich nur schwer wieder hinausmanövieren kann. in diesen zeiten gilt es zu kämpfen, die zähne zusammen zu beißen, die ärmel hoch zukrämpeln... klar damit ist es nicht getan aber es ist der anfang. eine konfrontation mit der situation, eine analyse des gesehehen, und die kreirung eines planes. es gibt so viele dinge die einen zurückwerfen, aus der bahn bringen, einen niederschmettern, man muss immer aufstehn, das ziel nicht aus den augen verlieren. besteht das leben in einer phase nur aus krisen und dunklen tälern, ist es genau dieser kampf der uns am leben hält. er zeigt uns "hey wir leben noch" es wird bergauf gehn, wir kommen da wieder raus. wir müssen eine mentalität entwickeln, eine mentalität des kampfes, eine mentalität von siegern. wir werden immer rückschläge erleiden, immer wieder verlieren, nur es ist immer die frage wie man das tut. man darf verlieren nur man muss alles gegeben haben, alles versucht, und sich der niederlage entgegengestemmt haben. dann haben wir uns selber nichts vorzuwerfen.

mein ganzes leben ist ein einziger kampf, rückschlag um rückschlag, ich hab oft daran gedacht aufzugeben, nur ich hab irgendwann gemerkt das der kampf mich am leben hält, der kampf für eine bessere zukunft, ein besseres wohlbefinden, eine eigene bessere welt. ich habe so manche schlacht verloren, manchmal ohne gegenwehr, in diesen niederlagen gings mir am schlimmsten, weil man in der gewissheit dasitzt nicht alles mögliche getan zu haben. in anderen niederlagen fühlt man sich zwar auch deprimierend aber dann eher weil man seine grenzen ging ohne das etwas zählbares heraussprang. ich bin bisher immer wieder aufgestanden egal wie, egal wo, und egal wie lang es dauerte. immer wieder putzte ich mir den mund ab und machte weiter. man kann sarkastisch sagen der kampf ist ein lebensgefühl, klingt krass aber irgendwie ist es schon so,.am anfang war ich deprimiert, wollte mich nicht stellen, alle scherben liegen lassen und nichts machen. hätte ich nicht irgendwann angefangen.. ich will nicht wissen ob dieser kampf nicht längst vorbei wäre,  für immer. mit jeder situation reift man, erstarkt man, lernst neue skills dazu, wie man mit dingen umgeht. jede situation ist individuell, aber wenn du die richtige eninstellung, die richtige mentalität hast wirst du sie überstehen. die erde dreht sich sowieso weiter, und das leben geht auch weiter. sprüche die uns immer entgegenspringen doch in ihnen steckt wahrheit. man muss diese tatsache benutzen, sich nicht unter druck setzen mit einer problembewältigung, keiner der histrorienträchtigen anführer hat eine schlacht, einen krieg an einem tag gewonnen. es sind prozesse die man jeden tag voran treiben muss. also irgendwo doch ein lebensgefühl, eine lebenseinstellung. gebt niemals auf, gebt euch zeit um dinge zu verarbeiten, ihr seit menschen, keine maschinen, keiner verlangt von euch das ihr alles ohne emotion, ohne ein zucken mit der augenbraue - schicksalsschläge, niederlagen oder rückschläge hinzunehmen. die emotionen geben uns die nötige kraft für den kampf, geben uns die moral um die für jeden individuellen hürden zu nehmen, und die krisen zu überstehn.

glaubt an euch, an eure kraft, an euren willen, das ihr etwas an eurer situation ändern könnt. ihr habt immer die wahl. vergesst das nie, ihr könnt auch aufgeben. jeder kampf ist zäh, und lange aber wir lernen dinge über uns (auch zu schäätzen) die wir ohne solche kämpfe niemals lernen würden. nicht schön oftmals aber wichtig.

glaube so heißt es kann nicht um sonst berge versetzen, sei es an sich selbst, an die veränderung, an die eigene kraft oder an etwas höheres. fakt ist dieser glaube ist mitentscheidend über scheitern oder siegen.

5 Kommentare 3.7.08 15:00, kommentieren

Homage an Gefährten

die suche nach dem loch, die hoffnung auf licht im dunkel, die ersehnung nach antworten. eine brücke über dieses tal voller trümmer. ein rückblick in momente wo ich mich befreit und gut fühlte. highlights in einem von rückschlägen geprägten leben. ja die gibt es selbst bei mir. ich schau immer nach vorne, oft auch zurück. jetzt schauen wir mal auf bewegendes und prägendes zurück was ich mit positiven dingen verbinde. was mir da sofort einfällt ist gemünden, wo ich mit abstand die schönste zeit meines lebens verbrachte, ohne all die leute dort, die ich alle meine freunde nenne, ohne diesen rückhalt wüsste ich nicht wie es weiter gegangen wäre. viele momente und augenblicke mit julia die unvergesslich sind, das beste was mir eigentlich passieren konnte.

schaffhausen 2008, für mich klar ein ort mit symbolcharakter, in der schlimmsten stunde hab ich trotzdem mit die schönsten momente erfahren. der mannschaftskreis vor dem parisspiel, eure rückendeckung, euer einsatz, eure selbstlosigkeit, sie hat mich berührt und mir kraft gegeben in dieser schweren stunde.

dann events in meiner heimatstadt, begonnen bei der wm 2006 und em 2008, und die unvergessliche meisterfeier 2007 meines vfb. alles sehr emotional aber zeiten an die ich sehr gerne zurückdenke. positiv ist auch mein kompletter freundeskreis, sowohl der in stuttgart als auch der in frankfurt bzw. im rest vom deutschland . was wäre ich ohne, alte gefährten wie marc, johannes, chris und gerald. oder prägende menschen wie tina, resa, marie, markus zobec, chrisch, die haags und die anderen heidelberger(lena, chelsea, und wie sie alle heißen ) die ganzen hildesheimer(jana, lea, maribel und alle anderen), die augsburger um dave und jessy.... miri dörfer uvm? sie sind das spinnennetz das mich auffängt, das ich mir in mühevoller arbeit so zusammengeknüpft habe. ich kann sagen das ich stolz auf meine freunde bin.

oftmals bin ich in gedanken soweit weg, ohne hoffnung, nur leere. alles scheint so weit weg, unerreichba. doch dann halt ich mir eine tatsache vor augen "i'm coming home, to a place where i belong" bei euch allen bin ich zuhause, bei euch fühl ich mich geborgen, bei euch bin ich integriert.

die hoffnungsschimmer, auf einem weg den nur ich allein gehn kann, der erst gerade begonnen hat, der zeit braucht, aber den ich nicht allein gehn muss.

das war jetz mal ein anderer beitrag. ein dankeschön an euch alle!!!

ich bin stolz auf euch, und so froh euch zu haben!

danke, euer markus

2 Kommentare 4.7.08 12:16, kommentieren