weiter, immer weiter....

Die Zeit ist langsam reif, sich aus der Deckung zu wagen, aus dem Versteck heraus zu kommen. Lange genug hab ich in der Versenkung verbracht. Nun trete ich heraus aus dem Trümmerfeld, sehe mich um und was ich sehe erschreckt mich. Ruinen, Trümmer, das reinste Chaos. So viele Dinge die falsch liefen, die vernachlässigt wurden, nicht den Fokus bekamen den sie benötigt hätten. Dies ist jetzt Geschichte. Nun ist es an der Zeit sich mit dem Geschehenen zu konfrontieren, die Gefühle zuzulassen, zu begreifen, dass meine Eltern gegangen sind. Dieser Verlust ist unbeschreiblich, verletzt mich, zerfetzt mich innerlich nahezu. Trotz all dem, ich will, kann und werde mich der Trauer stellen! Es ist meine Vergangenheit, meine Gegenwart und meine Zukunft. Ich muss meine Biografie anerkennen, mein Schicksal annehmen. Doch eins muss mir gewahr sein, der Weg zum Ziel führt nur über Zeit und Kontinuität. Kleine Schritte bringen mich dahin wo ich hinwill, meine Eltern in meinem Herzen zu bewahren und meine Trauer zu überwinden. „Die Zeit heilt alle Wunden“, so heißt es doch, meine wird sie sicherlich auch heilen, auch wird sie zeigen was das Leben mir noch so bringen wird.


Wenn ich mir alte Texte durchlese zieht sich eine Sache wie ein roter Faden durch all dieser Texte und mein ganzes bisheriges Leben hindurch. Ich war oft am Boden, jedoch steh ich nach wie vor hier. Das zeigt, dass irgendwas in mir ist, was stärker ist als all die Probleme, all die Verletzungen und Wunden. Mein Wille zu kämpfen, zurückzukommen, mich der Herausforderung zu stellen, all das war letzten Endes immer stärker als der Drang zum Aufgeben.


Was sagt mir das? Vertrau auf Bewährtes, vertrau auf deinen Kampfgeist, auf deine Stärke, sie ist in dir, sie war nie weg, sie war verschüttet, zeitweise nicht greifbar, doch nun hab ich mein Schwert wieder, meine Finger erinnern sich ihrer alten Kraft, wenn sie das Schwert wieder packen würden. Ich pack das Schwert nun erneut. Ich ziehe erneut in die Schlacht. Manche jener Schlachten mag ich verloren haben, aber der Krieg ist noch nicht entschieden. Sonst würde ich nicht wieder Hoffnung schöpfen, nicht wieder meine Faust in die Luft recken und an eine bessere und friedlichere Zukunft glauben. Für diese Zukunft kämpfen, das geht nur über Konfrontation, Ehrlichkeit und Anerkennung des Geschehenen. Ich mache täglich kleine Schritte vorwärts, meine Hoffnung steigt von Tag zu Tag. Bis ich verstanden habe, worauf es ankommt, dass ich noch lebe und was in mir steckt, musste ich mich durch viele Trümmer wieder an die Oberfläche kämpfen. Nun hab ich sie erreicht, jetzt geht es darum in die Dämmerung aufzubrechen. Noch ist es Nacht, aber nicht mehr lange, meine Freunde. Die Hoffnung wird erst sterben, wenn ich sterbe. Meine Eltern sind für mich gestorben. Eine Zeit lang dachte ich, das deswegen auch ein Teil von mir mit ihnen starb. Trugschluss! Sie leben in mir weiter! Ich kann verwirklichen, was meine Eltern sich von mir erhofft haben. Sie hätten nicht gewollt, dass ich mich im Kreis drehe und mich aufgebe. Sie sollen stolz auf mich sein, wenn ich ihnen irgendwann gegenübertrete, sie sollen sehen, dass ich sie immer in meinem Herzen getragen habe, sie immer geliebt habe. Ich liebe meine Eltern und genau aus diesem Grund werde ich kämpfen! Werd ich auch dieses Tal durchschreiten, mit meinem Schwert in der Hand. Die Feinde die sich mir entgegenstellen werden, werde ich bekämpfen. Sie werden sich in Form von Verzweiflung, Zweifel, negativen Gedanken und Bedenken zu erkennen geben. Ich werde sie erwarten, ich werde sie bekämpfen und ich werde sie besiegen. Was hab ich noch zu verlieren? Alles was ich verlieren konnte, habe ich verloren. Was jetzt passieren wird, ist eine sogenannte Win-Win-Situation, egal was passiert. ich werde davon profitieren, weil tiefer wie bisher geht es nicht mehr. Ich kann also frei aufspielen, ohne Druck, ohne Erwartungen. Viele zweifeln sowieso daran, dass ich es schaffen werde, meine Ziele zu erreichen, viele trauen es mir eh nicht zu, dass ich gerade jetzt meinen Weg finden werde, sie denken „er wird scheitern, wie eh und je“. Ich denke mir meinen Teil dazu, ich weiß was ich kann, ich bin bereit und befreit, um nun mein Potenzial und meine Leidenschaft in die Ausbildung zu stecken.

The fighter is back again.

Ich erhebe mich und ziehe aus, um nun endlich den Weg meiner Bestimmung zu gehen. Den harten Weg alleine, ohne Eltern, aber mit ihrer Liebe im Herzen. Sie wird es bewirken, dass ich nicht scheitern werde. Ich weiß, ich habe eine Chance, ich werde sie ergreifen, ich werde mein Ziel diesmal erreichen. Für euch Mama und Papa, werd ich all das Leid ertragen, welches euer Tod mit sich bringt, aber ich werde auch noch stärker werden. Wieder der Krieger sein, der ich immer war, ich folge dem Weg meiner Bestimmung, den Weg des Kampfes, wenn es was gibt was ich kann, dann wohl das. Wer mich und mein Leben kennt wird verstehen was ich meine.


Die kommende Ausbildung wird steinig, wird anstrengend. Nur diesmal hängt mein Herz daran, mein ganzer Wille, mein ganzes Streben, meine Leidenschaft. Ich will mit Kindern arbeiten, will sie fördern, will an deren Entwicklung aktiv teilhaben. Es erfüllt mich so sehr mit Freude, wenn ich mit ihnen zusammen bin. Ich kann abschalten und den Moment genießen. Ich hab - denk ich einfach - endlich etwas gefunden, das ich mir vorstellen kann, mein ganzes Leben lang zu tun. Bei meinem Beruf kommt es mir vor allem darauf an Spaß zu haben, mit dem Herzen dabei zu sein. Den Beruf mach ich nicht um Geld zu verdienen, sondern um mich zu verwirklichen. Ich mach es, weil ich mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele dabei bin. Es gibt nichts Schöneres für mich, als mit den Kindern Zeit zu verbringen, sie zu fördern und zu fordern. Ich hab meinen Platz beruflich und privat gefunden.


Was wäre ich in der ganzen Zeit ohne meine Freunde und Julia gewesen? Ich bin bin euch zu Dank und Treue verpflichtet, und das bin ich gerne.


so long

5.8.09 00:12, kommentieren

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ihr habt euch wieder, seit endlich vereint. könnt euch eurer liebe widmen, ohne schmerzen, ohne sorgen, völlig gesund und erlöst. ihr könnt die letzten jahre nachholen, die voller schmerz, verzweiflung und krankheit waren. voller sorge und ungewissheit, aber auch voller angst. ihr zwei wart die menschen denen ich das leben verdanke. ihr habt mich gezeugt. mama, du hast mich unter vielen schmerzen auf diese welt gebracht und warst die erste die gelächelt hat als ich schrie. du papa du warst der glücklichste mann in diesem moment. der moment als du mich hochgehalten hast.

alleine diese ersten sekunden und minuten meines lebens sind so unersetzlich, ich habe keinerlei erinnerung daran, aber ich weiß trotz allem was sich in euch abspielte. eure liebe, eure geborgenheit, genau das fehlt mir jetzt. und ist durch nichts zu ersetzen. ganz gleich wie schwer die zeiten waren, ganz gleich wie sehr ihr nur mit euch beschäftigt wart, in euren herzen habt ihr euren sohn – mich, immer geliebt und alles für mich gegeben.

ihr habt euer bestes gegeben, und ich kann euch nicht vorwerfen alles versucht und getan zu haben für mich. so gut es euch eben möglich war und es in eurer macht stand.

als ich 10 jahre alt war und aus dem waldheim nachhause kam, und mama nicht da war, ich erfuhr das sie im krankenhaus liegt mit einer notoperation an ihrem magentumor, da ahnte ich noch nicht das dies der anfang einer gesundheitlichen und psychischen misere in unserer kleinen familie werden würde.

 kurz darauf  wurdest auch noch du krank daddy, dein erster schlaganfall war für dich wie ein weltuntergang, du hast  deine unabhängigkeit und deine selbstständigkeit verloren. ihr hattet mit euren krankheiten und innerlichen wunden genug zu kämpfen, und ich war noch zu jung euch eine hilfe und stütze zu sein. ich lebte irgendwie weiter, diese zeit war definitiv nicht schön.. sie war hart, schwer und schmerzhaft. es wurde immer schlimmer bei euch beiden, ihr kamt mit euch und euren krankheiten immer weniger klar, eine hiobsbotschaft folgte die auf die  nächste, und ich wusste gar nicht mehr wie ich das einordnen sollte. es war so viel, so schlimm und so unbegreiflich. kaum hatte ich mich mit etwas abgefunden, kam das nächste. ich verlor die kontrolle und die orientierung.

zwischenzeitliche lichtblicke wurden wieder durch durststrecken je gestoppt. mama, du warst auf einem so guten weg, du hast in dieser zeit immer das wohl von papa und mir auf deinen fahnen geschrieben gehabt, und du papa, hattest immer das wohl von mama und mir auf  den fahnen stehen. mama, du hast dich so gut wieder zurückgekämpft, bis dann deine psychose im sommer 2006 dich heimsuchte, die dich vieles vergessen lies, oder aus nicht ergründlichen perspektiven das leben erblicken lies. du wurdest in die geschlossene eingeliefert, wo du flüchtetest, und  wieder zurück gingst. im obtober dann kamst du wieder nachhause,  du warst mental zwar gefestigter aber du warst verbraucht und  total anders… stiller und verunsichert.

 

bei dir vater, ging alles eigentlich bergauf, gesundheitlich und finanziell und auch unser verhältnis wurde immer besser nach meinem umzug. bis dann 2007 bei mama ein tumor im oberschenkel gefunden wurde, was keiner wusste, das ihr nun der schlimmste leidensweg noch bevorstehen würde. chemo, 3 monate krankenhausaufenthalt, um dann ohne zwischenstop direkt ins pflegeheim zu kommen. 5 operation und dutzende behandlungen später waren wir am anfang vom ende. der tumor hatte sich im ganzen körper metastiert , überall hat er sich eingenistet und dich letztenendes niedergerungen… mit 46 jahren gingst du im april dieses jahres von uns. ich sah es zwar kommen aber es warf mich trotzdem völlig aus der bahn. die verantwortung die ich zu tragen hatte, die tatsache das du weg warst und ich mich um vater umso mehr kümmern wollte, aber es nicht so schaffte wie ich es gern gemacht hätte, machte mich umso mehr fertig und zermürbte mich innerlich.

den ganzen sommer hab ich gehofft das ich darüber hinwegkomme, das du tot bist und du über mich wachst und in meinem herzen bist. als ich es dann endlich akzeptierte ging es mir dann anfang september besser. ich hatte eine veränderung durchgemacht, ich war stark , wieder erstarkt, ich kam mal wieder zurück, unter größten aufwand zwar, aber ich hatte es wieder geschafft.

 ich verstand mich super mit dir vater, wir hatten spass, du hast mich unterstützt und wir kamen uns immer näher. ich hatte das gefühl es wird so langsam wie früher, emotionen kehrten zurück. es war einfach schön. wir waren so gut es ging füreinander da, und du hast alles für mich gegeben. ich fühlte mich immer wohler, und ich war wenn nicht bei dir war, in gedanken immer bei dir. wir waren das alte team von ganz früher als es darum gehen probleme zu lösen.

als ich dann am 21.10.08 zu dir kam um dich zu besuchen, um nach dir zu schauen obs dir ein wenig besser ging… und ich dich dann da lagen sah… so kalt und so starr… brach bei mir alles zusammen alles… du tot, so unerwartet und gerade als wir  immer besser zueinander fanden, als alles besser zu werden schien… musste ich dich so sehen… deine letzten minuten müssen grausam gewesen sein, im gegenteil zu mum.. sie schlief ruhig und seelig ein… aber du musst schmerzen gehabt haben, und gekämpft haben, zumindest lässt einiges darauf schließen… leider….

ihr lasst einen sohn zurück, ihr lasst mich zurück, völlig überfordert, völlig am ende und ohne familiäre wärme, geborgenheit und zuneigung. ich bin 20 jahre und vollwaise. ich kann das nicht fassen, will das nicht fassen. die dimension die das ganze ausmaß annimmt ist keinem klar, nicht mal mir. ich weiß nur eins ich vermisse euch so, ihr fehlt mir, meine lebensquelle ist nun komplett weggebrochen. völlig auf mich gestellt, ohne sich einfach mal in die arme der eltern begeben zu können und einfach mal los lassen zu können. nein das ist alles geschichte, ihr seit geschichte, mein leben mit euch ist geschichte. im winde verweht, im endloses kreislauf der zeit versunken.

 ich bin unfähig zu denken, euch loszulassen oder irgendetwas anderes zu tun… ich sehe nur ein loch in dem ich mich befinde. kein halt mehr, keine geborgenheit, einfach nur leere und einsamkeit. ich kann nicht mehr zu dir mama, wenn ich kummer habe. ich kann nicht mehr zu dir vater, wenn ich einen guten ratschlag brauche, oder mal wieder eine kopfwäsche und eine weisung des rechten weges.

zurück bleiben einzig und allein diese verheerenden  bilder, - jene bilder als ich dich fand, deinen puls fühlte und deine starre hand berührte.jene bilder, die mich nicht mehr los lassen, die mich verfolgen, und mich daran hindern ein klein wenig zur ruhe zu kommen. ich bin aufgewühlt , sehe kein land mehr, nur eine unüberwindbare mauer hinter der ihr seit. ich weiß zwar wo ihr seit, nur ich bin auf irdische ewigkeit von euch getrennt…

ihr im gegenteil habt euch wieder, genießt eure ewigwährende zeit, lasst euch niemals mehr los, und liebt euch ohne sorgen, ohne schmerzen bis in alle ewigkeit. meine zeit hier geht weiter, mein weg führt mich weiter in eine ungewisse, nebelige und düstere (nahe) zukunft. euer himmel ist jetzt blau, die sonne scheint und ihr seit einfach erlöst und glücklich. mein himmel ist grau, trist und nebelig.

mama, wahrscheinlich und hoffentlich geht es dir jetzt endlich wieder gut, du bist vollkommen und vereint mit der liebe deines lebens genauso wie du papa.

 lebt sie und werdet glücklich.

 

ich vermisse euch, und ihr fehlt mir so….

 

euer in gedanken immer bei euch weilender, und liebender sohn

 

Markus

5 Kommentare 26.10.08 15:35, kommentieren

Honor the fallen....

7 jahre ist es nun her, die bilder nach wie vor present vor augen als wäre es gestern gewesen. die zwei türme sind geschichte seit eben diesen 7 jahren. die welt hat sich seitdem scheinbar gewandelt, aber im grunde hat sich doch nichts geändert. die armen werden immer ärmer, die hungrigen immer hungriger, die fetten immer fetter und die reichen immer reicher. die westliche allianz, gleich in welcher zusammensetzung belagert seit dem den irak und afganistan, über sinn und erfolg dieser mission lässt sich ebenso endlos diskutieren wie über die hintergründe von 9/11. fakt ist das nichts fakt ist außer den bedauerndswerten knapp 3000 zivilisten die ihr leben ließen. nur wofür ist bis heute nicht wirklich klar. es mag stimmen das islamistische teroristen den anschlag ausführten, es mag sein das der weinachtsmann mit seiner ak 57 und dem rauschebart der urheber ist. es könnte auch sein das die funktionäre aus amerikas funionärenriege hinter der regierung bush,  dem cia und der nsa da auch ihre finger mit im spiel haben. viel, sehr viel raum für spekulation. fakt ist das da einiges merkwürdig ist, und man der regierung bush vorwerfen muss das sie den anschlag verhindern hätte können. es wirft fragen auf warum dies nicht gschah, und die meinungen darüber gehen genauso auseinander, wie die argumente für den irakkrieg. bush hat viel kaputtgemacht, und sich durch aussagen in ein licht gestellt das ihm leider gebührt. man kann ihn auf eine ebene mit diktatoren stellen, krieg um schwarzes öl, das offiziell kampf gegen den internationalen terrorismus gennannt wird. die farce bush hat zum glück bald ein ende, was dann folgt? obama oder mc cain was sie bewirken werden wir nicht wissen. fakt ist die hinterbliebenden und die opfer von 9/11 wird es egal sein. sie werden nie verstehn was damals da ablief und wieso das geschah.

 

in erinnerung an 3000 unschuldige menschenleben, ich bitte euch haltet kurz inne. diese menschen haben unser mitgefühl verdient.!!

1 Kommentar 11.9.08 21:57, kommentieren

Mein Kampf!

ja dieser titel symbolisiert nicht wirklich gutes, sondern vernichtendes, verurteilendes und grausames.hitlers buch das scheinbar niemand las trug diesen titel. ich distanziere mich von dem inhalt dieses „buches“ aber der titel kann individuell verwendet werden. und da es mein kampf ist, werde ich auch genau diese wortwahl wählen, sehr bewusst mit welcher wirkung ich das tue. ich hatte viele kämpfe. zusammengefasst auf mein bisheriges leben ist es aber ein einziger, langanhaltender kampf,  nämlich mein kampf. ich habe oft gekämpft, oft am boden gelegen, oft gejubelt, oft geweint. sehr emotional, sehr  leidenschaftlich, voller wut, voller mut, voller verzweiflung, voller wille führe ich diesen kampf des lebens. ich habe einiges verloren, einiges verkorkst, aber ich lebe, erfreue mich körperlicher gesundheit, habe gefährten die mir alles sehr erleichtern. all diese dinge sind nicht selbstverständlich und ich weiß sie zu schätzen, allesamt. mein licht war oft klein und mager, mal war es hell und erleuchtend. genauso wie meine motivation. mal war sie ungebrochen, aber oft machte sie vieles kaputt, weil sie klein war, oder nicht vorhanden war, ein selbstgemachter feind, der schländrian, überheblichkeit oder eigenes überschätzen auf der einen seite, aber auch genauso das gegenteil, die diesem schländrian nahrung gaben und geben.

alles zusammen genommen bin ich froh über dieses leben, es ist mein leben, mein kampf und ich kämpfe ihn mit herzblut weiter, für meine ziele und gegen meine vergangenheit.für meine mutter – das sie immer in mir leben möge- und  für mein feuer - das es immer brennen möge. ich habe die kraft, ich werde auch fallen aber am ende werde ich jubeln, am ende werde ich mir bewiesen haben, ja du hast es geschafft, die letzen jahre waren chaotisch aber du hast die richtigen schlüsse daraus gezogen. du bist daran gereift. der preis war sehr hoch, viele tränen, viel kraft, aber all das war nicht umsonst.

 nun da neustart 4 angebrochen ist, blicke ich nur noch nach vorne, und ich freue mich auf die herausforderungen, freu mich auf meinen kampf. ich liebe dieses leben, liebe diesen kampf, denn er hat aus mir das gemacht was ich bin. er hat mich geformt dieser kampf, und mein lehrer – das leben hat es mir verinnerlicht.

es ist noch gar nicht lange her da war die nacht endlos, alle hoffnung verloren, ich hab mich aufgegeben irgendwie, aber mir wurde eins klar, die nacht vor der dämmerung ist die längste und dunkelste. und genau so scheint es zu sein. es war die längste nacht meines bisherigen lebens. in dieser nacht waren tod, verzweiflung wut und hass meine ständigen begleiter., meine besten freunde. meine einzigsten freunde in tiefster isolation. doch auch in dieser isolation ging der kampf weiter, es war dann eben der kampf ums überleben, das ziel immer den nächsten tag zu erreichen, irgendwie weiterqälen. auch wenn ich nicht wirklich  sichtbar kämpfte, kostete es einiges an überwindung, und vieles an kraft. diese nacht ist noch nicht vorbei, aber die dämmerung kündigt sich an, ich kann die ersten anzeichen von licht im dunkeln ausmachen. ich steh wieder aufrecht, habe wieder mein schwert in der hand. und habe eine leidenschaft die anders ist als zuvor. die sinne sind geschärfter, die einstellung fokusierter, die ziele klarer. frühere fehler wird man nicht mehr begehen, ich werde mehr kämpfen denn je, biss zeigen. ich hab schon begonnen, ich werde es durchziehen, und euch alle glücklich machen. am meisten mich selber, ich bin der überzeugung das ich erhobenen hauptes und mit einem lächeln im gesicht aus dieser nacht heraustrete. noch ein spruch passte gut zu den vergangenen monaten, als ich mitten drin war in dieser nacht, und eigentlich dachte es kann nur noch besser werden, kam eine weitere lehrreiche erkenntnis zum vorschein.

 

es muss immer erst schlimmer werden bevor es besser werden kann.

 

und genau das ist eingetreten, es wurde nochmal schlimmer, aber dann wurde es stetig besser. der höhepunkt ist noch lange nicht in sicht, aber ich sage euch ihr werdet staunen was noch alles kommt. nicht nur der alltag birgt überraschungen, auch mental ist einiges zu erwarten. potenzial hatte ich schon immer, nur jetzt nutze ich es noch gezielter. im schatten von anderen werde ich wieder erstarken und meine kritiker – also auch ich – werden verstummen. sie werden überrascht sein was ich alles im reportoir haben werde. abwechslungsreich, erfolgsorientiert und vernichtend im positiven sinne. ich habe ziele, ich habe träume und ich habe eine bestimmung. meine bestimmung so scheint es ist es  meinen kampf zu führen, immer kämpfen, immer beißen, immer aufstehn, immer wieder hinfallen und verlieren. wer mich kennt weiß ich kann nicht verlieren. aber vielleicht ist es genau das, niederlagen zehren dermaßen an mir das ich so verbissen werde das ich ungenießbar bin dann. daraus schöpfe ich aber die kraft es beim nächsten mal besser zu machen. es ist meine ganz eigene art mich neu zu motivieren, meinen kampf zu forcieren. ich bin einer von 6,7 milliarden, und doch besonders. wir sind es alle, jeder ist einzigartig und wertvoll. nie vergessen freunde. stellt euer wohl nie über das eurer gefährten, aber auch nicht das unter eurer gefährten. nur wenn ihr glücklich seit, können es eure gefährten sein, nur wenn eure gefährten glücklich sind, seit auch ihr glücklich. sie sind an unserer seite und kämpfen mit uns, wir sind an ihrer seite und kämpfen mit ihnen die kämpfe die jeder einzelne hat. so wie ich meinen kampf habe.

 

11.9.08 21:36, kommentieren